Über Mich


Wer steckt hinter Werkstoffatelier?

Das bin ich, Silvia Hlinik.
Mein Ursprung ist die Slowakei. Seit meinem zweiten Lebensjahr lebe ich Deutschland.

Mein Nachname Hlinik bedeutet Aluminium. Da passt es, dass ich mein Kleinunternehmen Werkstoffatelier genannt habe. Alu ist schließlich auch ein Werkstoff und Wertstoff! Der Kreis schließt sich.

Vor vielen Jahren hatte ich mich dazu entschlossen eine Ausbildung zur Modedesignerin zu machen. Im Anschluss habe ich in verschiedenen Schneidereien gearbeitet, um das Handwerk besser zu erlernen. In der schulischen Ausbildung bekommt man nur einen kleinen Einblick, was Schneiderei wirklich bedeutet. Und Schneiderei ist sehr vielseitig. Designen ist das Eine, Nähen das Andere. Beides will gelernt sein.

 

Bild von Silvia Hlinik von Werkstoffatelier


"Ich finde es schade, dass die Arbeit hinter dem Schneiderhandwerk nicht so richtig zur Geltung kommt und gesehen wird. Überhaupt wird dem Handwerk allgemein nicht mehr so viel Bedeutung geschenkt und die Arbeit wertgeschätzt.

Das Handwerk steht in der Regel für individuelle, hochwertige, langlebige und wertvolle Arbeit! Ich wünsche mir, dass Handwerksarbeit wieder mehr Anerkennung erhält!"

hochwertig

nachhaltig

fair

 

100% Handwerk

aus Baden-Württemberg



Was steckt hinter der Idee Werkstoffatelier?

Privat beschäftigt mich das Thema Nachhaltigkeit schon sehr lange. Ich lege z.B. bei Lebensmitteln Wert auf nachhaltige Produktion und echte Bioqualität. Privat und geschäftlich verwende ich Ökostrom, spare Wasser, versuche Plastik und Abfall zu vermeiden...
Selber kaufe ich mir z.B. wenig neue Klamotten. Oftmals bekomme ich ausrangiertes von meiner Schwester oder kaufe secondhand oder dann auch mal nachhaltige, faire Klamotten.
Ich finde, die Modebranche sehr überquillend an Fastfashion, schnelllebige Kollektionen jagen die nächsten. Ich möchte dem etwas entgegen setzen und zeigen, dass es auch anders geht. Altes, ausrangiertes, vermeintlich unbrauchbar gewordenes Material wie z.B. Kleidung ist zur Genüge vorhanden. Warum daraus bloß Putzlumpen herstellen?

Das Material gibt genug neuen Rohstoff für hochwertiges Neues aus Altem.

Altes Material ist mein Werkstoff! Damit möchte ich meine Leidenschaft, das Nähen und Schneidern, mit dem Schaffen von etwas langlebigem Neuem verbinden und somit auch zum Nachdenken und Handeln anregen, für mehr Nachhaltigkeit.

Sehr gerne würde ich noch viel mehr machen, um auch meinen Beruf als Modedesignerin mehr einbringen zu können. Doch das ist gar nicht so einfach. Es sind die kleinen Schritte, die etwas bewegen und vielleicht auch mich noch weiter bringen. Es bleibt spannend!

 

Sivlia Hlinik